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Eigene Geschichte und gemeinsame Kultur: Die Gemeinde Innsbruck ist 50 Jahre alt

Eigene Geschichte und gemeinsame Kultur: Die Gemeinde Innsbruck ist 50 Jahre alt

INNSBRUCK - Im Innsbrucker Stadtteil Amras wurde vor 50 Jahren ein Gemeindehaus der Kirche Jesu Christ der Heiligen der Letzten Tage errichtet. Im November 2015 wurde dieses Jubiläum mit einer Reihe kultureller und religiöser Veranstaltungen gefeiert. Politiker, Künstler, Musiker und die Vertreter verschiedener Glaubensgemeinschaften trugen zum Gelingen der interreligiösen Feierlichkeiten bei. Mitglieder und Besucher stimmten darin überein, dass sich die Worte des Einweihungsgebets des damaligen Apostels Ezra T. Benson von 1965 buchstäblich erfüllt haben: „Möge dieses Gebäude etwas dazu beitragen, die Kultur, die geistige Einigkeit und den Glauben der Menschen in dieser schönen Stadt zu fördern'.

Im Geist dieser Verheißung erinnerten die Veranstaltungen einerseits an die eigene Geschichte und die Gründerväter der Gemeinde und legten andererseits besonderes Gewicht auf eine interreligiöse Feierkultur gemeinsam mit den verschiedenen Konfessionen der multikulturellen Stadt Innsbruck. Schon zum Vorprogramm, einer Kunstausstellung und einem Konzertabend, wurden neben Mitgliedern der Gemeinde auch Nichtmitglieder zum Mitwirken eingeladen. Im Metropol-Kino wurde der Film „Meet the Mormons“ gezeigt und beim Festgottesdienst am 8. November 2015 waren Vertreter verschiedener Religionen und ein Vertreter der Innsbrucker Stadtregierung als Gastredner mit dabei. Alle Sprecher lobten nicht nur die nach innen und nach außen gerichtete Funktion des Hauses, sondern auch die konstruktive Zusammenarbeit der Mitglieder der Kirche mit den anderen Religionen und dem Gemeinwesen.

Die Beschäftigung mit der eigenen Geschichte und den Pionieren der Gemeinde Innsbruck im Rahmen dieser Feiern machte auch deutlich, dass die Pionierarbeit von damals in eindrucksvoller Weise in die Jetztzeit hineinwirkt.