Hauptnavigation überspringen

Genealogie-Workshop in Winterthur

Genealogie-Workshop in Winterthur

Unter der Leitung von Gottfried Forster, fand am Sonntag, 28. Juni 2015 im Gemeindehaus Winterthur ein Workshop für Familiengeschichte statt.

Den Grundstein für diesen Anlass legte vor etwa 3 Jahren der damalige Bischof, Reinhard Riesen. Er berief sieben junge Geschwister für Genealogie. Dank diesem Schritt wuchs das Interesse, so dass Bruder Forster immer wieder Schulungen durchführen konnte. Heute ist Winterthur, was Familienforschung betrifft, die stärkste Gemeinde im Pfahl St. Gallen. 

Es war eine fröhliche Gruppe an diesem Abend und das Interesse gross. Gottfried Forster zeigte einen kurzen Film, um die Mitglieder einzustimmen. Danach erläuterte er Möglichkeiten, wie man Namen und Daten finden und verwalten kann. 

Daten im Familienstammbaum suchen, korrigieren, zusammenführen und einreichen, resp. für die Tempelarbeit vorzubereiten, das war ein wichtiger Teil des Abends. Viele Mitglieder haben in der Vergangenheit nach ihren Vorfahren gesucht, jedoch die Namen nie  in den Tempel eingereicht. Es ist Bruder Forster ein grosses Anliegen, dass das Viergenerationenprogramm der Mitglieder nicht nur auf dem Papier besteht. Die Arbeit für die Verstorbenen hört erst auf, wenn die Verordnungen im Tempel durchgeführt worden sind. Es gibt noch viel zu tun!

An diesem Abend konnte ein Teilnehmer seinen Stammbaum dahingehend ergänzen, dass er die Bedingungen für den sogenannten „ Club 31“ erfüllte. Das heisst, dass er die Namen von 31 direkten Vorfahren und die gemachte Tempelarbeit nachweisen konnte. Es hat sich einmal mehr gezeigt, dass eigene Aufzeichnungen mit präzisen Angaben der Vorfahren sehr hilfreich sind.

Die Zeit verging schnell. Nach 2 ½ Stunden verabschiedete Fabian Koch die Teilnehmer. Alle gingen sichtlich zufrieden nach Hause, mit der Erkenntnis, dass Familiengeschichte nicht nur eine wertvolle Arbeit ist, sondern auch Freude macht.