Hauptnavigation überspringen

Noch einmal zum Gebietsplan Europa

Noch einmal zum Gebietsplan Europa

Botschaft von der Gebietsführerschaft

Kearon_P_200x250.jpg

Elder Patrick Kearon, Großbritannien
Erster Ratgeber in der Gebietspräsidentschaft Europa


Im Januar wurde der vereinfachte Gebietsplan vorgestellt. Inzwischen ist mehr als die Hälfte des Jahres vergangen. Das ist ein guter Zeitpunkt, einmal darüber nachzudenken, wie gut Sie mit den drei Prioritäten vorangekommen sind. 

area-plan-pass-along-card-deu_612x460.jpg

„Einen Freund mitbringen“ soll ja etwas Schönes sein. Wir haben uns dabei vorgestellt, wie wir mit Freunden zusammen einen Spaziergang machen, ein Eis essen oder sie in die Abendmahlsversammlung mitnehmen, wenn wir eine Ansprache halten. So mancher hat wohl auch einen Freund mitgebracht, um den Film „Meet the Mormons“ anzuschauen. Unsere Freunde werden merken, dass sie bei diesen Erlebnissen etwas Besonderes verspüren, und fragen sich dann vielleicht, warum. 

„Geistig und zeitlich eigenständig werden“ heißt anerkennen, dass wir durch die Stürme des Lebens nur allzu leicht ins Wanken geraten, wenn wir nicht mit beiden Beinen fest im Glauben stehen. Die geistige Eigenständigkeit basiert auf dem täglichen Gebet und dem täglichen Schriftstudium. Die Segnungen zeigen sich sofort. Sie sind ebenso schnell beim monatlichen Fasten zu spüren, wie wenn wir ein großzügiges Fastopfer spenden oder ehrlich den Zehnten zahlen. Wir sind zeitlich eigenständig, wenn wir uns Bildung und Fähigkeiten für den Arbeitsmarkt aneignen. Das stärkt unser Selbstvertrauen. 

„Einen Vorfahren ausfindig machen“ bringt ebenfalls außerordentlichen Segen mit sich. Wenn wir unsere Vorfahren finden und heilige Handlungen für sie vollziehen, kommt mehr Licht in unser Leben. Wenn wir Schritte unternehmen, unsere Familie über Generationen hinweg aneinanderzubinden, werden uns die Auswirkungen auf unser Leben in Erstaunen versetzen. Wir werden feststellen, dass wir den Schutz, die Führung und die Freude genießen, die uns die Propheten verheißen haben.

Sollten Sie an den drei genannten Punkten noch nicht gearbeitet haben, so ist es noch nicht zu spät. Sie können noch heute damit beginnen. Sie werden schnell erkennen, wie positiv sich diese drei einfachen Aufforderungen auf Sie und Ihr Umfeld auswirken. 

Warum tun wir das alles? Vor allem deshalb, weil unser Vater im Himmel, der uns auf die Erde gesandt hat, möchte, dass wir wieder zu ihm zurückkommen. Aus dem Blickwinkel der Ewigkeit ist es, als ob wir nur einen Tag lang zur Schule gegangen wären. Er möchte, dass wir sicher wieder nach Hause kommen und dass wir glücklich sind, solange wir fort sind. Diese Ziele zu verwirklichen bringt uns Frieden und Freude, und wir können nebenbei anderen helfen, ebenfalls nach Hause zu gelangen.