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Präsident Uchtdorf erzählt von seinem Flüchtlingsschicksal als Kind

Präsident Uchtdorf erzählt von seinem Flüchtlingsschicksal als Kind

Präsident Dieter F. Uchtdorf von der Ersten Präsidentschaft der Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage hegt tiefes Mitgefühl für alle, die die derzeitige Krise durchmachen müssen.

Er hat als Kind im kriegszerrütteten Deutschland nach dem Zweiten Weltkrieg Ähnliches erlebt, und dann noch einmal zu Beginn des Kalten Krieges, als Russland eine Blockade zwischen Ost- und Westdeutschland errichtete und schließlich die Grenze schloss.

Die Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage will den Opfern der Flüchtlingskrise in Europa auch weiterhin helfen. Sie stellt deshalb weitere fünf Millionen US-Dollar bereit.

Bereits im November war ein Betrag in vergleichbarer Höhe für die Vertriebenen zur Verfügung gestellt worden. Die Mitglieder in aller Welt wurden aufgerufen, den Flüchtlingen mit Hilfsprojekten und Spenden zu helfen.

In einem Video (leider nur auf Englisch) erzählt Präsident Uchtdorf aus seiner Kindheit wie er und seine Familie zweimal innerhalb von nur 7 Jahren alles zurücklassen mussten und erst aus der Tschechoslowakei nach Ostdeutschland und dann weiter nach Westdeutschland flohen. Das Leben der vielen deutschen Flüchtlinge zusammen mit den Alteingesessenen war nicht immer einfach.

'...Was ich daraus gelernt habe ist, nie Menschen abzustempeln.

In Europa versuchen unsere Mitglieder da zu helfen wo sie sind. Das ist es was die Kirche möchte. Wir möchten unsere Anstrengungen nicht auf eine einzelne große Aktivität zur Flüchtlingshilfe konzentrieren. Wir möchten unsere Talente und Möglichkeiten die wir als Kirche haben nutzen, und Menschen in allen Familiensituationen helfen selbstständig zu werden und zu lernen wie sich selbst helfen können.

Das tun wir weltweit. Und wir werden es weiter tun. So können wir als Kirche in der ganzen Welt helfen, wo immer wir auch sind.'