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Das Erlösungswerk mithilfe der Technik beschleunigen

DrydenRA
Elder Robert A. Dryden Gebietssiebziger, Großritannien

Vor ein paar Jahren sagte ein Priestertumsführer in meinem Heimatpfahl: „Wir verbringen unsere ganze Zeit damit, Freunde der Kirche zu finden, und dabei sollten wir lieber die Technik dazu nutzen, dass sie zu uns kommen.“ Ich bin für diesen Kommentar sehr dankbar, denn heute rufen uns ja auch die Apostel und Propheten dazu auf, das Evangelium über das Internet zu verbreiten. 2013 sagte Präsident Monson: „Es ist jetzt an der Zeit, dass die Mitglieder und die Missionare zusammenkommen … und im Weingarten des Herrn zusammenwirken, um Menschenseelen zu ihm zu bringen. Er hat uns die Mittel bereitgestellt, das Evangelium auf vielfache Weise zu verkünden, und er wird uns bei unserer Arbeit helfen, wenn wir im Glauben handeln, um sein Werk zu verrichten.“ (Liahona, November 2013, Seite 4.)

Bei der Frühjahrs-Generalkonferenz 2014 forderte uns Elder Ridd von der Präsidentschaft der Jungen Männer dazu auf, technische Mittel einzusetzen. Er sagte: „Der gottgegebene Zweck der Technik besteht darin, das Erlösungswerk zu beschleunigen. … Der Herr erwartet von euch, dass ihr diese großartigen Hilfsmittel nutzt, um sein Werk auf die nächste Stufe zu heben, um anderen das Evangelium auf eine Weise näherzubringen, die die kühnsten Vorstellungen meiner Generation übertrifft. Frühere Generationen haben ihre Nachbarn und ihren Heimatort beeinflusst. Ihr aber seid dank des Internets und der sozialen Medien imstande, Grenzen zu überbrücken und die ganze Welt zu beeinflussen.“ (Liahona, Mai 2014, Seite 58.) 

In ganz Europa beobachten wir, wie die Mitglieder mithilfe der Technik dazu beitragen, das Werk zu beschleunigen. Beispielsweise verschickte der Hoherat im Pfahl Canterbury in England ein Video von der Kirche an 180 befreundete Nichtmitglieder, verbunden mit der Bitte, es auch andere anschauen zu lassen.

Naomi aus der Schweiz lud über die sozialen Medien Angehörige und Freunde, die nicht der Kirche angehören, persönlich zur Abschiedsfeier vor ihrer Mission ein. Von den Eingeladenen kamen 80, 40 von ihnen waren zum ersten Mal in der Kirche!

Viele Mitglieder nutzen die sozialen Medien auch dazu, ihre Freunde, Bekannten und Angehörigen außerhalb der Kirche auf natürliche und liebevolle Weise zu Abschieds- oder Heimkehrfeiern für Missionare, Taufen, Gemeindefesten, Kindessegnungen, Generalkonferenzen und weiteren kirchlichen Veranstaltungen einzuladen.

Diese Beispiele sind erst ein Anfang. Mit jeder Anstrengung, die wir auf uns nehmen, um das Evangelium zu verkünden, wird unser Zeugnis gefestigt und die Kirche gestärkt. Was können Sie heute noch unternehmen, um das Evangelium Ihrerseits online zu verbreiten? Es ist einfacher und viel angenehmer, als Sie vielleicht glauben. Hier sind einige Anregungen.

Auf Facebook, Twitter, Google+ oder YouTube können Sie einige offizielle Seiten wie die Facebook-Seite oder den Medienkanal der Kirche (Mormon Channel)Mormon.org, die Mormon Messages, LDS Youth und so weiter mit „gefällt mir“ oder etwas in der Art markieren.

Wenn Sie ein Zitat, ein Bild oder ein Video von einer dieser offiziellen Seiten der Kirche berührt hat, posten Sie es in den sozialen Medien und schreiben Sie dazu, warum es Sie berührt hat. Seien Sie im Internet immer ehrlich und verstellen Sie sich nicht. Wie Elder Ballard gesagt hat: „Dank der neuen technischen Möglichkeiten können Sie das Werk des Herrn voranbringen, indem Sie sich am weltweiten Meinungsaustausch über die Kirche beteiligen.“

Rufen Sie Mormon.org auf, legen Sie unter http://www.mormon.org/create Ihr eigenes Profil an und leiten Sie es an Ihre Freunde und Bekannten weiter. Verlinken Sie Ihre E-Mail-Signatur damit, stellen Sie es in die sozialen Medien und dergleichen mehr.

Bereiten Sie sich auf den Dezember, den Monat der Einladungen vor, indem Sie sich notieren, wer von Ihren Freunden außerhalb der Kirche „gefällt mir“ angeklickt oder sich positiv geäußert hat, wenn Sie in den sozialen Medien etwas Geistiges oder auf die Familie Bezogenes veröffentlicht haben. Beten Sie um Erkenntnis, welchen von diesen Freunden oder Bekannten Sie in die Kirche einladen könnten.

Auf lds.org gibt es noch viel mehr Ideen dazu. Tippen Sie einfach „das Evangelium über das Internet verbreiten“ ins Suchfeld ein. Gehen Sie auf die Jugendlichen oder jungen Erwachsenen aus Ihrer Gemeinde zu, wenn Sie dabei Hilfe brauchen.

Das Evangelium und die Erkenntnis unseres Erlösers bringen jedem, der sie annimmt, einen solchen Frieden und so viel Freude, dass die ganze Welt daran teilhaben sollte.

Meine Frau und ich haben uns neulich mit einem sehr netten Mann über das Evangelium unterhalten. Es war ernüchternd, dass er noch keine der Bezeichnungen, unter denen die Kirche bekannt ist, jemals gehört hatte. Die technischen Mittel sind wirklich ein Instrument, das wir noch effizienter nutzen müssen, um dem Gebot des Herrn Folge zu leisten, seine Kirche „aus dem Dunkel und aus der Finsternis hervorzubringen“ (LuB 1:30). Möge Gott uns dabei segnen, wenn wir uns mit Herz und Hand anderen zuwenden, um das Evangelium zu verkünden.