Gott lebt und stärkt uns

    Pfahlpräsident Christian Bold spricht zu den Anwesenden auf der Pfahlkonferenz am 3. November 2019 in Zürich.
    Pfahlpräsident Christian Bold spricht zu den Anwesenden auf der Pfahlkonferenz am 3. November 2019 in Zürich.

    „Der Herr hält für jede Lebenssituation einen noch besseren Weg bereit“, sagte Pfahlpräsident Christian Bolt auf der Konferenz des Pfahles St. Gallen am Sonntag, 3. Nov. 2019 in Zürich und ermunterte, die persönliche Situation zu verbessern.

    Gleich zu Beginn der Versammlung verkündete Präsident Bolt zwei gravierende Änderungen auf Pfahlebene. Die Leitung der Jungen Damen und die der Frauenhilfsvereinigung wurden mit Dank und Anerkennung entlassen. Anschließend stellte er die jeweils neuen Leitungen den 650 anwesenden Mitgliedern vor.

    Die bisherige Pfahl-JD-Leiterin Ilona Roffler, als auch die bisherige Pfahl-FHV-Leiterin Dominique Ruetz, dankten mit bewegenden Worten für die Gelegenheit, in der Kirche gedient zu haben. Die neue Pfahl-JD-Leiterin Sandra Bassler freute sich über die Berufung und berichtete von den guten Vorbildern, die sie in der Kirche gehabt habe und die ihren Glauben an Gott gefestigt hätten. Die neue Pfahl-FHV-Leiterin Cornelia Gantner sagte, dass sie dankbar sei, seit Geburt Mitglied er Kirche zu sein, wo man einander ermutige und unterstütze. Ferner sagte sie, dass die Kirche das Werk des Herrn sei. Alle vier Frauen gaben Zeugnis.

    Konferenzbesucher

    Präsident Guido Uchtdorf, der Zweite Ratgeber des Pfahlpräsidenten, stellte zwei Kurzfilme vor, in denen Aktivitäten der Mitglieder der Kirche in der Schweiz gezeigt werden. Die Videos sind auch in den Sozialen Medien im Internet zu finden.

    Weitere Mitglieder sprachen über ihre positiven Erfahrungen in der Kirche. Vroni Diethelm berichtete von ihrer Mitarbeit bei der Vorbereitung des Oratoriums „Das Lamm Gottes“. Mit Chor und Orchester wird das Oratorium erstmals in deutscher Sprache Ostern 2020 in Solothurn und St. Gallen aufgeführt. Weiter Informationen zur neutestamentlichen Passionsgeschichte unter: www.lammgottes.ch

    Abschließend sprachen die Mitglieder der Pfahlpräsidentschaft zu den Anwesenden. Präsident Guido Uchtdorf, der Zweite Ratgeber, erinnerte an die vor kurzem aus Salt Lake City übertragene Generalkonferenz und die Einweihung des Frankfurt Tempels. Sein Vater, Elder Dieter F. Uchtdorf, ein Mitglied des Kollegiums der Zwölf Apostel, weihte den Tempel. Es sei für ihn eine der wenigen Gelegenheiten gewesen, seine Eltern zu treffen. Denn die leitenden Mitglieder der Kirche eilten weltweit von einem Termin zum nächsten, um die Mitglieder zu schulen, zu erbauen und Personen des öffentlichen Lebens zu treffen. Präsident Guido Uchtdorf berichtete auch über seine persönlichen Erfahrungen, im Beruf und in öffentlichen Verkehrsmitteln mit Fremden über die Kirche zu sprechen. Resümierend stellte er fest: „Ich kann mehr tun.“

    Die Pfahlpräsidentschaft des Pfahles St. Gallen. Von links: Präsident Guido Uchtdorf (Zweiter Ratgeber), Pfahlpräsident Christian Bolt, Präsident Thomas Ottiker (Erster Ratgeber)
    Die Pfahlpräsidentschaft des Pfahles St. Gallen. Von links: Präsident Guido Uchtdorf (Zweiter Ratgeber), Pfahlpräsident Christian Bolt, Präsident Thomas Ottiker (Erster Ratgeber)

    Präsident Thomas Ottiker, der Zweite Ratgeber, forderte die Jugendlichen auf, Gott zu fragen, ob er lebt und ob die Kirche wahr sei. Er versicherte, dass sie eine Antwort bekämen, wenn sie ernsthaft ihr Anliegen vorbrächten. Ferner ermutigte er die Jugendlichen, sich Ziele zu setzten. Er verwies auf die Broschüre der Kirche „Kinder und Jugendliche“ und forderte auf, dass sich jeder körperliche, intellektuelle, geistige und soziale Ziele setze. Er räumte auch aus persönlicher Erfahrung ein, dass man nicht immer gleich erfolgreich sein könne, dass es jedoch helfe, sich Ziele zu setzen, um im Leben voranzukommen.

    Pfahlpräsident Christian Bolt erinnerte in seiner Ansprache an die Wasserflasche, die jeder nach der Konferenz kostenfrei erhalte. Es sei ganz gewöhnliches Mineralwasser aus Graubünden und „Ein Symbol für Jesus Christus und seine Lehren“. Daneben stehe auf dem Etikett: „Lebendiges Wasser erquickt und erneuert, 2020“. Es sei sein Anliegen, dass alle Freude am „lebendigen Wasser“ haben, dem Evangelium Jesu Christi (Johannes 4:6-15).

    Außerdem sprach Präsident Bolt darüber, dass die Menschen von göttlicher Herkunft und Abstammung seien. Deshalb solle das Leben jedes Einzelnen nicht so bleiben, wie es sei; es solle besser werden. Um das zu erreichen erinnerte er an eine Aussage des gegenwärtigen Propheten der Kirche, Präsident Russell M. Nelson, der dazu aufgefordert habe, dass sich jeder um persönliche Offenbarungen bemühe. Präsident Bolt zitierte unter anderem aus dem Neuen Testament: „Gleicht euch nicht dieser Welt an, sondern wandelt euch und erneuert euer Denken ...“ (Römer 12:2). Er betonte, dass Gott, der Herr, lebt und für jede Lebenssituation einen noch besseren Weg bereithält. Er sagte: „Der Herr ist da und wird uns stärken.“

    Lebendiges Wasser

    Der Gemeindechor aus Richterswil begleitete die Konferenz mit feierlichem Gesang. Bevor der Chor das angekündigte Schlusslied anstimmte, sang er jedoch das bekannte Lied: Happy Birthday to You ...“ Spontan stimmten die Anwesenden lautstark ein. Ganz gerührt umarmte Präsident Christian Bolt einige Chormitglieder, denn er war das Geburtstagskind.

    Das Schlusslied wurde von dreizehn Mitgliedern aus verschiedenen Nationen, Sprachen und Völkern eingeleitet. Nacheinander trat jeder ans Mikrofon und sprach den Liedtitel in seiner Muttersprache: „Ich bin ein Kind von Gott“