Kennen Sie den Club 31?

    Göpf Forster

    Oliver: Was ist der Club 31?

    Göpf: Das ist ganz einfach. Alle, die 30 Vorfahren in direkter Linie vorweisen können, für die die Arbeiten im Tempel vollzogen wurden, können Mitglieder im Club 31 werden. Wer das schafft, bekommt eine Urkunde, unterzeichnet von der Pfahlpräsidentschaft.

    Oliver: Warum machst du das?

    Die Kirchenführer sagen uns, dass wir zuerst unsere vier Generationen erforschen sollen und dann erst die Nebenlinien. Der Club 31 zielt genau darauf ab und ist für viele Mitglieder eine Motivation, dieses Ziel zu erreichen.

    Oliver: Gibt es schon viele Mitglieder im Club 31?

    Es werden immer mehr, es hat sich herumgesprochen. Ich habe sicher noch nicht alle Mitglieder kennen gelernt, die dazugehören können. Ich freue mich über alle, die sich bei mir melden. Im Pfahl St. Gallen sind es zurzeit über 85 Mitglieder, die dem Club 31 angehören. Bei einigen haben ihre Eltern oder Grosseltern schon viel Arbeit erledigt. Die Urkunde soll ein Ansporn sein weiterzumachen. Viele lassen sich von mir helfen, um ihr Ziel zu erreichen.   

    Oliver: Weshalb ist es heutzutage immer noch wichtig, sich um die eigene Familiengeschichte zu kümmern? Wir leben ja in Zeiten, in denen die traditionelle Familie immer mehr an Stellenwert verliert.

    Göpf: Lass mich dies erklären. Die Familie und die Belehrung der Kinder durch ihre Eltern sind heute wichtiger denn je. Die Familienforschung ist nicht einfach ein sinnvolles Hobby, sondern entscheidend für uns und unsere Vorfahren.

    Oliver: Wenn du sagst, entscheidend für uns und unseren Vorfahren, was meinst du damit?

    Göpf: Der wahre Grund für unsere Forschung ist die Möglichkeit, Familien für immer zu siegeln. Heute haben wir durch FamilySearch grossartige Mittel, um unsere Vorfahren zu finden und für sie die Arbeit im Tempel zu vollziehen. Ausserdem verbindet die Beschäftigung mit der Familiengeschichte auch uns Lebende miteinander. Durch diese heilige Arbeit entstehen neue Freundschaften, die in der heutigen Zeit sehr wichtig sind.

    Oliver: Was rätst Du Menschen, die noch nicht mit ihrer Familiengeschichte begonnen haben?

    Göpf: Beginnt wenn möglich schon mit 11 Jahren, damit die Grosseltern noch befragt werden können. Sammelt alle Daten in einem persönlichen Programm, zu dem nur ihr Zugriff habt.
    Der „Familienstammbaum“ ist heute so komplex, dass ich allen empfehle, sich zuerst bei einem Berater für Tempel und Familiengeschichte anleiten zu lassen. Dadurch können viele Fehler vermieden werden.

    Mehr Informationen zu Familienforschung finden Sie auf www.familysearch.org