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Interview mit einer zurückgekehrten Missionarin

Interview mit einer zurückgekehrten Missionarin

Jil Anna Kaiser aus der Gemeinde Winterthur, Pfahl St. Gallen diente vom Februar 2015 bis Juli 2016 in der Salt Lake City Temple Square Mission und in der San Diego Mission. Sie berichtet von ihren Erfahrungen.

Was hast du vor deiner Mission gemacht (Beruflicher Werdegang) und wie hat dir das auf Mission geholfen?

Was hast du vor deiner Mission gemacht (Beruflicher Werdegang) und wie hat dir das auf Mission geholfen?

Ich habe eine kaufmännische Ausbildung gemacht und danach als Flugbegleiterin bei der Swiss gearbeitet. Als Flugbegleiterin habe ich gelernt, wie man in einem Team arbeitet und wie man mit unterschiedlichen Kulturen, Religionen und Charakteren tolerant und freundlich umgeht. Das hat mir am Temple Square sehr geholfen, da wir dort Besucher aus aller Welt hatten. Missionsarbeit ist auch Teamarbeit. Wir haben gemeinsam geplant, belehrt, und uns aufeinander verlassen müssen usw. Das Kaufmännische hat mir auf Mission ebenfalls geholfen, da ich für einige Zeit im Büro arbeitete.

Wie hast du die Entscheidung getroffen, auf Mission zu gehen?

Wie hast du die Entscheidung getroffen, auf Mission zu gehen?

Ich hatte einige sehr persönliche Erlebnisse, durch die mir der Herr gezeigt hat, dass er möchte, dass ich auf Mission gehe.

Wie hast du den Ort wahrgenommen an dem du gedient hast?

Wie hast du den Ort wahrgenommen an dem du gedient hast?

Der Temple Square ist ein wirklich einzigartiger Ort. Es ist etwas Besonderes im Schatten dieses wunderschönen Tempels zu dienen und den besonderen Geist dort zu spüren, den nicht nur der Tempel ausstrahlt, sondern auch die Sisters, die dort dienen. Der Salt Lake Temple war schon immer mein Lieblings- Tempel und ich wollte genau dort dienen. Auch wenn es die kleinste Mission der Welt ist, so habe ich mich doch nie eingeengt gefühlt, sondern die Vielfalt und die Atmosphäre geliebt.

Was würdest du anders machen?

Was würdest du anders machen?

Es gibt einiges, was ich anders machen würde. Sicherlich würde ich versuchen weniger stur zu sein. Vor allem aber würde ich mich noch mehr auf den Herrn verlassen und darauf vertrauen, dass er besser weiss, was für mich gut ist.

Welches war der schwerste Tag? Was hast du daraus lernen können?

Welches war der schwerste Tag? Was hast du daraus lernen können?

Oh, es gab viele schwere Tage, aber die schwersten Tage waren die Besten, denn da lernte ich am meisten. Ich habe gelernt geduldiger und demütiger zu werden, besser mit meinen Mitarbeiterinnen zu kommunizieren und sie so zu akzeptieren und zu lieben, wie sie sind. Ausserdem habe ich gelernt intensiver mit dem Herrn zu reden und seine Hilfe auch anzunehmen.

Wie hast du deinen Missionsgeist in deinen neuen Lebensabschnitt nehmen können?

Wie hast du deinen Missionsgeist in deinen neuen Lebensabschnitt nehmen können?

Vor Mission war mir nicht so wirklich bewusst, wie wichtig es ist, den Heiligen Geist immer bei sich zu haben und bei Entscheidungen auf ihn zu hören. Ich spüre seit meiner Mission den Heiligen Geist mehr und achte auf ihn wenn ich eine Entscheidung treffe, so wie ich es auf Mission gelernt habe.

Wenn du jemanden am Temple Square getroffen hast, der nichts über die Kirche wusste, was hast du gesagt?

Wenn du jemanden am Temple Square getroffen hast, der nichts über die Kirche wusste, was hast du gesagt?

Wir haben erzählt, dass die Kirche Jesu Christi durch den Propheten Joseph Smith so wiederhergestellt wurde, wie sie zu Lebzeiten von Jesus Christus bestanden hat und wie sie von seinen damaligen Aposteln weitergeführt wurde, und dass wir heute immer noch lebende Propheten und Apostel haben, die bevollmächtigt sind, seine Kirche zu leiten und zu führen.