Mützen für krebskranke Kinder und Jugendliche

    Das Dienstprojekt der FHV-Schwestern im Oktober 2019 des Zweigs Singen, Pfahl Zürich, Schweiz, war wieder ein voller Erfolg

    Mützen
    Übergabe der Mützen an die Kinderonkologie der Uni-Klinik in Freiburg
    Übergabe der Mützen an die Kinderonkologie der Uni-Klinik in Freiburg - Photocredit: Alexander Braun

    (MA) Die Schwestern nähten für Kinder und Jugendliche, die an Krebs erkrankt waren, in mühevoller Arbeit Mützen, die sie aufwändig mit Kunsthaaren versahen.

    Die Mützen entstanden in gemeinsamer Arbeit an 2 Samstagen im Oktober und zusätzlich zum Teil noch in Heimarbeit. Schliesslich lagen 14 Mützen mit Haaren und zusätzlich noch 28 Mützchen für kleinere Kinder zum Schenken bereit.
    «Wir hofften durch diese Mützen den Betroffenen ein kleines Lächeln ins Gesicht zaubern zu können», meint Schwester Herb.


    Die Übergabe an die Kinderonkologie der Uni-Klinik in Freiburg fand am 25. November 2019 statt. Diese Aktion wurde durch die liebevolle Unterstützung von Schwester Ulrike Winterhalder aus der Gemeinde Freiburg ermöglicht, die in dieser Abteilung als Krankenschwester arbeitet.


    Schwester Herb: «Zur Zeit sind 35 krebskranke Kinder und Jugendliche auf der Station, darunter viele jugendliche Mädchen. Wir sind überzeugt, dass es himmlische Führung war, genau zu diesem Zeitpunkt so viele Mützen mit Haaren dorthin gespendet zu haben».


    Schnell wurden die ersten beiden Mädchen mit einer Mütze glücklich gemacht: eines im Alter von 11 Jahren , das große Probleme mit dem Verlieren ihrer Haare hatte und ein 15 Jähriges, das an einer besonders schweren Form der Leukämie erkrankt war.

    Die FHV-Schwestern bei der Arbeit mit den Mützen
    Die FHV-Schwestern bei der Arbeit mit den Mützen - Photocredit: Alexander Braun

    Die Meinung der am Projekt teilgenommenen FHV-Schwestern ist einstimmig: «Wir sind überaus glücklich, an diesem wertvollen Dienstprojekt teilgenommen zu haben und natürlich dankbar für die vielen lieben Rückmeldungen von Müttern, die sich über die Mützen mit und ohne Haare riesig freuten.»