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„Sich umeinander kümmern“ als wichtiges Ziel

Pfahlkonferenz, Konferenz, Thurgauerhof, Weinfelden, Massimo De Feo

(MA) 700 Mitglieder und Freunde der Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzen Tage kamen am 17. Juni 2018 in den Thurgauerhof nach Weinfelden, um der halbjährlichen Konferenz beizuwohnen. Der rund 30köpfige erstklassige und stimmungsvolle Chorhoch3 trug zum starken Geist der Versammlung bei. Nächstenliebe, nach dem Vorbild von Jesus Christus, soll für die Mitglieder in den nächsten Jahren von grosser Bedeutung sein. Dieses wichtige Ziel lehrte Massimo De Feo aus Italien. Elder De Feo dient in der Kirche aktuell in der Präsidentschaft über das Gebiet Europa Mitte. Er besuchte über das Wochenende die Mitglieder aus dem Pfahl St. Gallen.

Die Mitglieder der Kirche sollen „betreuen“ (engl. „ministering“), im Sinne der christlichen Nächstenliebe. Dieses Thema dominierte die Botschaften der Sprecher.

Pfahlpräsident Christian Bolt jun. ging darauf ein, dass wir uns mehr umeinander kümmern sollen. „Damit folgen wir der Aufforderung des Präsidenten und Propheten der Kirche  christusähnlich zu dienen“, so Bruder Bolt. Gemäss seinen Ausführungen sollen wir das, was uns in  persönlichen Gesprächen und Begegnungen anvertraut wird, besonders schützen. Dies schafft Vertrauen in der Betreuung.

Was wir tun und wem wir wie helfen sollen, wird uns durch den Heiligen Geist eingegeben werden“, erläuterte der Präsident. „Dazu ist es notwendig, sich zu bemühen, täglich Offenbarungen zu empfangen und würdig zu sein, die Botschaften zu hören und in die Tat umzusetzen.“ Für Präsident Bolt ist es wichtig, dass wir unsere Mitmenschen nicht verurteilen und „abstempeln“, sondern offen  für ihre Bedürfnisse sind. Betreuung bedeutet, dass wir zusammen mit Jesus Christus uns um andere Menschen bekümmern.

Die Ansprache von Elder Massimo De Feo wird von Bruder Oskar Gysler in die deutsche Sprache übersetzt
Die Ansprache von Elder Massimo De Feo wird von Bruder Oskar Gysler in die deutsche Sprache übersetzt

Elder Massimo De Feo, aus dem Siebzigerkollegium, hob hervor, dass für den Herrn Jesus Christus nichts unmöglich ist. „Wenn wir ihm nachfolgen und unsere Mitmenschen auf seine Art und Weise betreuen und ihnen dienen, sind wir auf dem richtigen Weg. Es ist niemals zu spät, unsere Hände auszustrecken und unserem Nächsten zu dienen. Der Zweck der Betreuung ist es, den Glauben an Gott und seinen Sohn Jesus Christus zu stärken.  Liebe ist das Motiv der Betreuung. Jesus Christus betreute die Menschen und heilte sie, indem er ihnen sagte: ‚Kommt zu mir‘“. Dies bedeutet nach Elder De Feo, dass wir Glauben an Christus haben sollen und diesen mit unseren Anvertrauten teilen.

„Die wichtigen Fragen unseres Lebens werden nicht auf Google beantwortet, sondern durch das Evangelium“, erklärte Elder De Feo schmunzelnd. „Das Evangelium ist wie eine Medizin, die uns der Arzt verordnet. Sie hilft uns, gesund zu werden.“

An der Konferenz wurden zudem wichtige Änderungen des Pfahles St. Gallen bekanntgegeben: Ende August bezieht der Zweig  Chur die neuen Räumlichkeiten in Landquart (GR). Für den Zweig Ebnat gibt es Grenzänderungen. Neu zu Ebnat gehören  Wil, Bronschhofen und Zuzwil. Diese Änderung gilt ab dem 2. September 2018.

Ebenfalls bekannt gegeben wurde, dass aus dem Pfahl St. Gallen aktuell 16 Missionare für die Kirche in aller Welt unterwegs sind. Die Missionare dienen u. a. in England, Griechenland, Deutschland, Kanada, Spanien, Dänemark, Thailand und Afrika.