Die jüngsten Jugendlichen des Pfahls St. Gallen, Schweiz, verbringen ein unvergessliches Sommerlager in den Bergen

    Die jüngsten Jugendlichen des Pfahls St. Gallen, Schweiz, verbringen ein unvergessliches Sommerlager in den Bergen

    In Amden, hoch über dem Walensee gelegen, fand für ca. 30 Jugendliche im Alter von 11 – 13 Jahren ihr langersehntes  JD / JM  Sommerlager vom 31. Juli – 3. August 2019 statt.

    Am Mittwoch, 31. Juli 2019, trafen gegen 11 Uhr die Jugendlichen im Lagerhaus Mürtschenblick in Amden ein. Die Lagertage standen unter dem Motto: „körperliche, geistige und intellektuelle Stärke“ (Obelix, Miraculix, Asterix).

    Nach dem Mittagessen fand nach einem geistigen Gedanken und persönlichem Schriftstudium eine Olympiade statt. In Gruppen mussten verschiedene Spiele/Staffetten mit Kraft oder Geschicklichkeit gemeistert werden.

    Am Abend durften die Lagerteilnehmenden an der nahe gelegenen Feuerstelle Würste und zum Dessert Marshmellows grillieren.

    Der 1. August (Schweizer Nationalfeiertag) war, angefangen beim morgendlichen geistigen Gedanken und gefolgt vom persönlichen Schriftenstudium, dem Thema „geistig“, in Zusammenhang mit dem Nationalfeiertag, gewidmet. Mit vier Workshops: Schweizer Werbespot drehen, Lampione basteln, das Dessert für den Abend zubereiten und Schweizer Lieder und Tänze üben, ging der Tag rasch vorbei.

    Nach dem 1. August Apéro, alle konnten ihre eigenen Drinks mischen, gab es echte Schweizer Älplermagronen. Während des Abendprogramms konnten in Gruppenspielen verschieden grosse Feuerwerksvulkane gewonnen werden. Auf dem Lampion-Spaziergang, nach dem Singen der Nationalhymne, wurden die Vulkane zur grossen Freude aller Anwesenden gezündet.

    Am Freitag stand eine ausgiebige Wanderung auf dem Programm. Zu Fuss, per Schiff und Bus ging es vom Lagerhaus zum Walensee, dem See entlang und wieder zurück ins Haus. Nach  7 ½ Stunden Unterwegsein , wobei zum Teil steile An- und Abstiege überwunden werden mussten, waren alle müde, aber erfüllt von dieser eindrücklichen Wanderung, die für eine Zeit lang  von Blitz, Donner und heftigem Regen begleitet wurde.

    Die Jugendlichen durften je an einem Tag Zucker, Wasser und Mandeln in ein grosses Gefäss abfüllen. Am Freitagabend stellte jede Gruppe aus diesen Zutaten gebrannte Mandeln her. Dieser Vorgang sollte symbolisieren, dass aus einem ausgeglichenen Training von Körper, Geist und Intellekt etwas Köstliches entstehen kann.

    Trotz anstrengendem Freitag wurde am Abend sehr lange getanzt. Jeder Abend endete mit einer kurzen Geschichte, bevor Nachtruhe angesagt war. Das heisst nicht, dass alle gleich im Bett schlafen gingen. Es wurde oft weiterhin gelacht, geplaudert und einige machten sich auf in den Gruppenraum um dort zu spielen. Die Lagerleitung war gefordert, bis schliesslich die absolute Nachtruhe einkehrte.

    Die Tage waren lang und die Nächte kurz, aber mit zufriedenen, aufgestellten jungen Menschen zusammen zu sein, war jeden Aufwand wert. Am Samstag war nur noch packen, putzen und zum Schluss verabschieden angesagt. Dieses Sommerlager bleibt allen Teilnehmenden sicher in bester Erinnerung.