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Standortwechsel der Kirche Jesu Christi in Graubünden (Schweiz)

Jodlerchor
Jodlerchörli singt am Einweihungsfest unter der Leitung von Dominique Bolt Photocredit: Oliver Bassler

(MA) Das Einzugsgebiet des neuen Zweigs Landquart in der Südostschweiz ist riesig und reicht vom Fürstentum Lichtenstein über das Sarganserland bis ins Engadin und umfasst somit den gesamten Kanton Graubünden. Bisher trafen sich seine Mitglieder in einem gemieteten Gebäude in Chur, seit letztem Sonntag jedoch nun offiziell in Landquart.

Die Einweihungsfeier begann am Samstagnachmittag für Interessierte aus Landquart und Umgebung mit der Besichtigung der neuen Räume im vierten Stock, direkt neben dem Bahnhof Landquart. Highlight des Spätnachmittags war ein Vortrag von Bischof Marc Prohaska aus der Gemeinde Winterthur zum Thema „Wer sind die Mormonen“. Neben dem Stadtpräsidenten Sepp Föhn aus Landquart und Livio Zanetti vom Gemeindevorstand hörten ca. 50 Personen gespannt zu, welche Glaubensgrundsätze die Kirche vertritt. Deutlich herausgestellt wurde von Marc Prohaska der hohe Stellenwert der Familie für die Mitglieder der Kirche. Umrahmt wurde der Nachmittag von einem Jodlerchörli unter der Leitung von Dominique Bolt.

Der Sonntag galt dem Einweihungsgottesdienst. Gekommen war unter anderem auch der Vorsteher der Neuapostolischen Kirche Landquart, Herr Werner Schatzmann, der Grussworte an die rund 100 Anwesenden richtete.  

Der Zweigspräsident von Landquart, Jason Embley, gab einen geschichtlichen Überblick über die Anfänge des Zweigs im 19. Jahrhundert und beschrieb, welch lange Tradition die Kirche Jesu Christi bereits in Graubünden hat. Danach sprach Tamara Hess, Primarvereinsleiterin des Zweigs darüber, dass wir alle Kinder Gottes und von kostbarem Wert sind.

Die Kinder des Zweigs sangen als Zwischenlied passend dazu „Ich bin ein Kind von Gott“ und bestätigten damit musikalisch die vorangegangene Aussage.

Danach sprach Oliver Bassler, zuständig für Public Affairs in der Ostschweiz, darüber, welchen Stellenwert Jesus Christus für die Menschen hat und dass mit der Lehre Jesu viele heutige Probleme gelöst werden können.

Christian Bolt hält eine Rede
Pfahlpräsident Christian Bolt jun. spricht am Sonntagmorgen in der Abendmahlsversammlung zu den Versammelten im neuen Gebäude in Landquart Photocredit: Oliver Bassler

Nach einer berührenden Musikeinlage von Ali und Stephen Wood mit dem Lied „Wie gross bist Du“ sprach zum Abschluss der Pfahlpräsident von St. Gallen, Christian Bolt jun. darüber, wie er bereits vor 5 Jahren die Vision hatte, dass der Zweig Chur nach Landquart umziehen soll. Dies wurde nun notwendig, weil der Zweig seither kontinuierlich gewachsen ist. Er betonte wie wichtig es ist, im Leben Träume zu haben, jedoch diese dem Willen Gottes zu unterstellen. Dann geschehen Wunder.

Die Gäste wurden während dieser 2 Tage von den Schwestern des Zweigs kulinarisch verwöhnt, und es ergaben sich während des Essens einige spannende Gespräche für die Besucher dieses Wochenendes.