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Workshop für Familiengeschichte

Die Teilnehmer an einem der interessanten Workshops

Zollikofen(DW): Als Abschluss der jährlich stattfindenden Tempelwoche des Pfahles Bern am Samstag, 3. März 2018, organisierte der Pfahl einen besonderen Workshop zum Thema Familiengeschichte. Das Interesse an Familiengeschichte ist nicht nur bei Mitgliedern gross. Sehr häufig besuchen auch Nichtmitglieder, die sich für Genealogie interessieren, die Forschungsstellen der Kirche.  So haben die Verantwortlichen für diese Forschungsstellen immer viel zu tun. Es kommen zum Beispiel Besucher, die keinen PC mit Internetanschluss haben und Hilfe beim Suchen von Namen brauchen. Andere wollen selbst aktiv werden und brauchen eine Anleitung, um ein Kirchenkonto anzulegen. Eine dritte Kategorie bilden diejenigen, die vor einiger Zeit begonnen haben, aber ihr Konto nicht mehr öffnen können.

Ein anderes, sehr wichtiges Tätigkeitsgebiet ist das Erfassen alter Aufzeichnungen. In der Gemeinde Zollikofen gibt es einige Geschwister, die diese Arbeit regelmäßig tun, und die Gemeinde indexiert mehr Sätze als der ganze übrige Pfahl. Einige Mitglieder kommen aus verschiedenen Gründen mit ihrer Familienforschung nicht mehr weiter und haben die Möglichkeit durch das Indexieren bei diesem großartigen Werk mithelfen zu können.

P. Heiniger erklärt, wie Doppeleinträge berichtigt werden können
P. Heiniger erklärt, wie Doppeleinträge berichtigt werden können Jürgen Mössner

Um diese verschiedenen Aufgabenbereiche der Genealogiearbeit im Pfahl Bern, den Mitgliedern näher zu bringen, wurde dieser Workshop angeboten. Regen Zuspruch fand dabei die Schulung im Programm des „Family-Search“. Das Ehepaar Heinz und Denise von Allmen aus Basel, die eine Mission in Salt Lake City erfüllt hatten, stellten Neuerungen vor und begeisterten mit ihren Beiträgen aus der eigenen Familiengeschichte. Die Teilnehmer waren fast alle in der Genealogiearbeit erfahren und daran interessiert, Fotos, Erinnerungen und geschichtliche Fakten einzuholen und aus den Quellen, die das Internet bietet, Interessantes über ihre Vorfahren zu finden.

An einem weiteren Posten, der von Peter Heiniger betreut wurde, konnten die Interessierten lernen, wie und wo man Angaben findet und wie Quellen bezeichnet werden, ganz nach der Vorgabe «Genealogie ohne Quellen ist Mythologie.“ Auch konnte aufgezeigt werden was zu tun ist, wenn Doppeleinträge vorkommen, oder wie Orts- und Datums- Angaben zu standardisieren sind. 

Es gibt noch viel zu tun in der Genealogiearbeit und einiges zu berichtigen, was schon gemacht wurde. Manchmal fragt sich Peter Heiniger im Spass, ob das Millennium wohl lang genug sei, um alle Fehler, die beim Forschen im „Family Search“ Programm gemacht werden, zu korrigieren. Aber er hat keinen Zweifel daran, dass die Genealogiearbeit ein grosser Segen für alle ist, die sich damit beschäftigen.