Hauptnavigation überspringen

Günter Steiner ist neuer Bischof in Dornbirn, Pfahl St. Gallen

Bischofschaft-Dornbirn.jpeg
Die neue Bischofschaft von links nach rechts: Daniel Lange, Bischof Günter Steiner, Gert Repnik Photocredit: Guido Uchtdorf

Dornbirn(DW): Am Sonntagmorgen, 29. Oktober 2017, geschieht etwas Heiliges in der Gemeinde Dornbirn. Nach 8 Jahren ist es soweit. Die Mitglieder aus Dornbirn werden nicht mehr von Jörg Stubbe als Bischof geführt, sondern von Günter Steiner. Bruder Stubbe, wohnhaft in Hohenems, hat währender seiner Bischofszeit die Mitglieder sehr ins Herz geschlossen und mit viel Liebe und Empathie geführt. Ihm war es wichtig, die Einigkeit unter den Mitgliedern zu stärken und die Jugend bei der Stange halten zu können. Bischof Günter Steiner wird nun in Bruder Stubbes Fussstapfen treten und neue Akzente setzen.

Der neue Bischof ist 52 Jahre alt, in Dornbirn aufgewachsen und wohnt in Lustenau. Er wurde im Alter von fast 12 Jahren getauft. Vor der Berufung als Bischof diente er vier Jahre als Sonntagsschullehrer für Erwachsene und als Assistent des Hohenpriestergruppenleiters. Seine Frau Tanja kommt ursprünglich aus Ebnat-Kappel / Schweiz. Sie haben sich im Jahre 1994 kennengelernt und 1996 im Bern Tempel geheiratet. Die Beiden haben 3 Töchter im Alter von 20, 18 und 13 Jahren. Zu seinen Hobbys gehören Reisen, Wandern, Radfahren, Familienforschung und alles rund um die Musik. Beruflich ist Günter Steiner technischer/kaufmännischer Angestellter in einem Unternehmen für Badrenovierungen beschäftigt. 

Der Bischof erledigt seine vielseitigen Aufgaben der Gemeindeführung nicht alleine, sondern hat zwei Ratgeber zur Seite. Diese sind Daniel Lange, 41 Jahre aus Klaus und Gert Repnik, 46 Jahre aus Götzis. Daniel Lange ist von Beruf als Berater im technischen Kundendienst-Kranbau tätig. Er ist verheiratet mit Carmen und sie haben 4 Kinder. Gert Repnik arbeitet als Logistikmitarbeiter im Dentalbereich. Er ist verheiratet mit Ramona. Die Beiden haben 4 Kinder. Daniel Lage war vor dieser Berufung in der Kirche Gemeindesekretär und Gert Repnik Ältestenkollegiumspräsident.

Die Mitglieder aus Dornbirn haben dem Vorschlag zur neuen Bischofschaft unter dem Vorsitz von Pfahlpräsident Christian Bolt jr. einstimmig zugestimmt. Die Einsetzung der Brüder fand in feierlichem Rahmen nach den Sonntagsversammlungen statt. 

Bischof Steiner betonte in seiner Eröffnungsansprache, dass 


„Wir alle und jederzeit nach einem reinen Herz streben dürfen“,


so wie es David im Psalm 51:12  beschrieben hat. Er dankte den Mitgliedern für ihr Vertrauen in ihn. Pfahlpräsident Bolt dankte der vorherigen Bischofschaft mit wertschätzenden Worten, legte allen Anwesenden der Gemeinde nahe, die neue Bischofschaft zu unterstützen und für sie zu beten. Ausserdem gab er ein sehr eindringliches Zeugnis darüber, dass die nun berufene Bischofschaft genau für die jetzige Zeit mit den damit verbundenen Herausforderungen bestimmt ist.

Die neue Bischofschaft hat sich zum Ziel gesetzt, die Mitglieder in Liebe zu führen und die Grundsätze des Evangeliums hervorzuheben. “Menschen sind damit sie Freude haben können“. Diese Freude am Evangelium soll im täglichen Leben Platz finden und sichtbar werden.

Die Gemeinde Dornbirn hat sonntags etwa 70 bis 80 Anwesende. Zur Gemeinde gehört das gesamte Vorarlberg, ein Teil des Schweizer Rheintals und ein Stück vom Allgäu. Die Mitglieder der Gemeinde Dornbirn versammeln sich seit 1987 in ihrem eigenen Gemeindehaus. Speziell ist, dass die österreichische Gemeinde zum schweizerischen Pfahl St. Gallen gehört. Dies aufgrund der geografischen Lage.